Garagentore Montage & Beratung
Garagentore gibt es in den verschiedensten Farben, Formen, Materialien und unterscheiden sich Hauptsächlich durch ihre Art der Nutzung. Ein Garagentor hat gleich mehrere Aufgaben zu erfüllen. Es verschliesst Garagen, Hallen oder generell Räumlichkeiten mit einem Ausgang und ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt, denn Garagen- und andere Tore müssen einbruchssicher sein um Betriebsinventar oder persönliche Gegenstände vor Diebstahl zu schützen. Des Weiteren ist ein Garagentor auch eine Art Wetterschutz, z.B. Auto oder Gartenmöbel, die sonst Umwelteinflüssen wie Regen und Wind ausgesetzt werden. Ein sehr wichtiger Aspekt, gerade für Eigenheimbesitzer ist das Aussehen. Ein Garagentor ist Teil der gesamten Fassade eines Grundstückes und sollte sich dem jeweiligen Gestaltungsstil anpassen. Garagentore werden heutzutage meistens mit einer Fernbedienung bedient und haben eine optimierte Motorentechnik um diese Tore zu öffnen und zu schließen.
Beratung und Montage zu Garagentore für die Region Dresden, Freital, Meissen, Pirna aber auch Leipzig.
Inhaltsübersicht
Sektionaltore

Das Sektionaltor wird zum Schließen von Garagen, größeren Hallen oder Werkstätten benutzt. Es kommt im gewerblichen sowie privaten Bereich zum Einsatz. Das Sektionaltor hat seinen Namen daher, weil das gesamte Tor in Sektionen unterteilt ist. Das Tor schließt von oben nach unten und der Vorteil ist, dass es beim Öffnen nach aussen keinen Raum benötigt. Nach dem Öffnen nimmt das Tor eine waagerechte Position unter der Decke im Innenraum ein. Die Sektionen können lichtdurchlässige Elemente haben und sogar Türen sind möglich, was ein weiterer Vorteil ist, denn wenn ein Mitarbeiter oder Kunde die Halle oder Werkstatt betreten will, braucht nicht das ganze Tor geöffnet werden. Das kann unter Umständen auch eine Menge Heizkosten sparen, da an kalten Tagen nur wenig warme Luft die Halle verlassen kann. Die durch Gelenke verbundenen einzelnen Sektionen ermöglichen eine gute Möglichkeit zur Isolierung und bieten auch ein hohes Maß an Einbruchsicherheit.
Rolltore
Ein Rolltor kommt im gewerblichen Bereich, aber auch im privaten zum Einsatz. Das Rolltor ist ähnlich einem Rollladen aber muss andere Anforderungen an Sicherheit und Wärmeschutz erfüllen, als ein normaler Rollladen für ein Fenster. Der Vorteil von einem Rolltor ist ebenfalls, wie bei den Sektionaltoren, dass außen kein Raum zum Öffnen und Schließen benötigt wird. Das Tor wird einfach aufgerollt und nicht unter die Decke geschoben. Es gibt mechanische (manuelle) und elektrisch betriebene Varianten auch mit Fernbedienung.

Schwingtore
Ein Schwingtor (oder auch Kipptor) ist ein Garagentor welches durch eine Hebelkonstruktion das gesamte Tor so kippt, dass es am Ende waagerecht unter der Decke liegt. Das Schwingtor gibt es mit Seilzug (manuelle Bedienung) aber auch elektrisch, wofür sich die meisten Nutzer entscheiden. Falls das Schwingtor motorbetrieben ist, kann man es dennoch komfortabel mit der Hand öffnen, indem man das Tor von Hand entriegelt, hochschiebt und es in dafür vorgesehenen Schienen unter der Decke gleitet. Das dies relativ leicht ohne Einsatz von Kraft passiert, dafür sorgen Federn, die beim geschlossenen Schwingtor vorgespannt sind. Moderne Schwingtore verfügen heute über ein drei-, vier-, oder fünffaches Federpaket. Schwingtore sind aus beschichtetem Stahlblech und es gibt diese in verschiedenen Mustern und Farben.
Tiefgaragentore
Tiefgaragen sind oft unbeobachtet und der Diebstahl von PKW`s oder Teile davon, ist auch heute noch ein wichtiges Thema. Tiefgaragentore sind sicherheitstechnisch geprüft und sorgen dafür das der Garagenplatz abgeschlossen ist, was unter Umständen sogar ein wichtiger Punkt bei der PKW-Versicherung sein kann. Prüfen sie auch ob ihr derzeitiges Tor noch den heutigen, modernen, sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht.

Sektionaltor oder Schwingtor – was ist besser?
Die meisten Hausbesitzer stehen genau vor dieser Frage. Beide Tortypen sind in Einfamilienhäusern weit verbreitet, funktionieren aber grundlegend anders – und jeder hat seine Berechtigung.
Das Schwingtor ist die ältere, einfachere Lösung. Das gesamte Torblatt kippt beim Öffnen als Einheit nach oben unter die Decke. Vorteil: weniger bewegliche Teile, günstigerer Preis, robuste Mechanik. Nachteil: Das Tor schwingt beim Öffnen kurz nach außen aus, wer die Garage direkt an der Grundstücksgrenze hat oder den Pkw dicht vor dem Tor parkt, sollte das einrechnen. Außerdem ist der Platzbedarf unter der Decke etwas größer.
Das Sektionaltor besteht aus mehreren horizontal übereinander angeordneten Paneelen, die beim Öffnen nach oben in die Decke gleiten. Es benötigt keinen Schwenkraum nach außen – das Tor öffnet senkrecht nach oben. Das ist besonders bei engen Grundstücksverhältnissen oder kleinen Einfahrten der entscheidende Vorteil. Sektionaltore bieten außerdem bessere Dämmeigenschaften, da die Paneele Isolierung enthalten können, und lassen sich optisch vielfältiger gestalten.
Kurz zusammengefasst: Wer wenig Platz vor der Garage hat oder Wert auf Dämmung und Optik legt, ist mit dem Sektionaltor besser bedient. Wer eine einfache, günstige Lösung für eine ältere Garage sucht, bei der der Schwenkraum kein Problem ist, kann mit dem Schwingtor gut leben.
Elektroantriebe für Tore
Rüsten Sie jetzt Ihr Garagentor nach
Stellen Sie sich vor es regnet. Sie fahren mit Ihrem Auto nach Hause und stehen vor der Garage. Sie müssen jetzt aussteigen und der Regen „ruiniert“ vielleicht gerade Ihre Frisur oder der gute Pullover wird nass und das zum Feierabend. Situationen die fast jeder Hausbesitzer kennt und die nicht gerade angenehm sind. Dabei wäre es doch sehr einfach das Garagentor mit einem Elektroantrieb (inkl. Fernbedienung) nachzurüsten, so dass Sie überhaupt nicht aus dem Auto aussteigen müssen.
Für viele ältere Garagentore gibt es diese Möglichkeit der Nachrüstung. Fragen Sie uns einfach!

Was kostet ein Garagentor in Dresden?
Ohne Aufmaß und konkrete Anforderungen lässt sich kein verbindlicher Preis nennen aber Orientierungswerte helfen bei der ersten Einschätzung.
- Schwingtor mit manueller Bedienung beginnt ab etwa 400 bis 800 Euro inklusive Montage, je nach Größe und Material. Mit Elektromotor rechnen Sie mit 800 bis 1.500 Euro.
- Sektionaltor kostet etwas mehr. Einfache Modelle ohne Dämmung starten bei etwa 800 Euro, gute isolierte Sektionaltore mit Elektromotor liegen zwischen 1.500 und 3.500 Euro. Bei großen Öffnungsbreiten, Sonderlackierungen oder Fenstereinsätzen steigt der Preis entsprechend.
- Rolltor für gewerbliche Nutzung beginnt je nach Breite und Ausführung ab etwa 1.200 Euro, kann bei großen Hallentoren aber deutlich mehr kosten.
- Elektroantrieb nachrüsten kostet je nach Tortyp und vorhandener Elektrik zwischen 300 und 800 Euro – oft die günstigste Möglichkeit, deutlich mehr Komfort zu gewinnen.
Was ist ein Standardmaß beim Garagentor?
Garagen sind nicht genormt, jede ist etwas anders. Trotzdem gibt es Maße, die am häufigsten vorkommen.
Für eine Einzelgarage mit einem Pkw ist eine Torbreite von 240 bis 270 cm üblich, die Höhe liegt meist zwischen 190 und 220 cm. Neuere Fahrzeuge – besonders SUVs und Kombis, sind breiter und höher als früher, weshalb viele Hausbesitzer beim Tausch auf etwas mehr Breite und Höhe setzen.
Doppelgaragen haben Torbreiten ab 480 cm aufwärts, entweder als ein großes Tor oder als zwei separate Öffnungen nebeneinander.
Wichtig: Das Garagentor wird immer auf Maß gefertigt. Wir nehmen das Aufmaß vor Ort und stellen sicher, dass das neue Tor genau zur Öffnung passt, inklusive der Lichte und Laibungsmaße, die beim Einbau eine Rolle spielen.
Was tun bei einem Federbruch?
Eine gebrochene Feder ist der häufigste Defekt bei Garagentoren. Sie macht sich meistens durch ein lautes Knallen bemerkbar, danach lässt sich das Tor kaum noch bewegen oder liegt schief in den Schienen. Das ist kein Zufall, Torfedern sind auf eine bestimmte Anzahl Öffnungszyklen ausgelegt und verschleißen mit der Zeit.
Bitte versuchen Sie nicht, das Tor nach einem Federbruch mit Kraft zu öffnen oder selbst zu reparieren. Torfedern stehen unter erheblicher Vorspannung. Wer ohne Fachkenntnis daran arbeitet, riskiert ernsthafte Verletzungen.
Rufen Sie uns an, wir kommen zeitnah, tauschen die Feder fachgerecht aus und prüfen dabei gleich, ob weitere Teile wie Seile oder Lager Verschleißspuren zeigen. Ein vorbeugender Tausch dieser Komponenten ist günstiger als ein erneuter Notfall.
Garagentor bei Stromausfall öffnen – die Notöffnung
Bei Stromausfall oder Motordefekt muss das Garagentor manuell geöffnet werden können. Das ist gesetzlich vorgeschrieben, jedes elektrisch betriebene Tor braucht eine Notöffnungsmöglichkeit.
Bei den meisten Antrieben gibt es einen roten Notentriegelungszug, der in der Regel an der Antriebsschiene hängt. Wird er gezogen, trennt sich der Torantrieb vom Motor und das Tor lässt sich manuell bewegen. Je nach Tortyp geht das leicht oder erfordert etwas Kraft, gut gedämpfte Federn helfen dabei.
Wo genau sich die Notentriegelung befindet und wie sie funktioniert, steht in der Bedienungsanleitung Ihres Antriebs. Wenn Sie sich unsicher sind, erklären wir das beim nächsten Servicetermin gern kurz, das dauert zwei Minuten und kann im Ernstfall viel Stress ersparen.
Welches Material beim Garagentor?
- Stahl ist das am häufigsten eingesetzte Material. Robust, preisgünstig, in vielen Farben und Oberflächenstrukturen erhältlich – auch in Holzoptik. Stahltore können rosten, wenn die Beschichtung beschädigt wird, weshalb die Verarbeitungsqualität und der Korrosionsschutz entscheidend sind.
- Aluminium ist leichter als Stahl, korrosionsbeständig ohne Rostgefahr und besonders bei hochwertigen Sektionaltoren verbreitet. Der Preis ist höher, die Langlebigkeit aber entsprechend gut.
- Holz hat seinen Charme bei Bestandsgebäuden mit klassischer Fassade. Echter Holzcharakter lässt sich aber auch mit Stahl- oder Alutoren in Holzdekor erreichen – mit dem Vorteil deutlich geringerer Pflegeintensität.
- Kunststoff (GFK) kommt selten vor und ist eher bei Speziallösungen zu finden.
Wärmedämmung beim Garagentor
Für eine unbeheizte Garage spielt die Dämmung des Tors eine untergeordnete Rolle. Wer aber die Garage als Werkstatt nutzt, Wohnraum darüber hat oder die Garage direkt an den Hausflur grenzt, sollte auf ein gedämmtes Tor achten.
Gedämmte Sektionaltore haben eine Schaumfüllung zwischen den Stahlblechen, je nach Stärke liegt der U-Wert zwischen 0,5 und 1,5 W/(m²K). Ein ungedämmtes Tor liegt deutlich darüber und lässt im Winter erheblich mehr Wärme durch. Für eine beheizte Garage kann ein gut gedämmtes Tor die Heizkosten messbar senken.
Smarthome und App-Steuerung
Die meisten modernen Garagentorantriebe lassen sich mit Smarthomesystemen verbinden. Das bedeutet in der Praxis: Sie sehen per App, ob die Garage geschlossen ist, können sie aus der Ferne öffnen oder schließen und bekommen eine Benachrichtigung, wenn das Tor länger als gewünscht offen bleibt.
Gängige Systeme sind Hörmann BiSecur, Somfy oder herstellerunabhängige Lösungen über Apple HomeKit, Amazon Alexa oder Google Home. Für ältere Antriebe gibt es Adapter, die eine Smarthomeanbindung nachrüsten.
Wer beim Auftraggeber regelmäßig Handwerker einlässt oder die Garage mit der Familie teilt, schätzt die Möglichkeit, temporäre Zugangscodes zu vergeben ohne Schlüssel, ohne physischen Kontakt.
Braucht man für ein Garagentor eine Baugenehmigung?
Beim reinen Tausch eines bestehenden Garagentors in gleicher Größe ist in Sachsen in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich. Das Tor gilt als Instandhaltungsmaßnahme.
Anders sieht es aus, wenn die Toröffnung verändert wird, also verbreitert, erhöht oder zugemauert. Das gilt als bauliche Veränderung und kann genehmigungspflichtig sein. Auch bei denkmalgeschützten Gebäuden oder innerhalb eines Bebauungsplans mit Gestaltungsvorgaben empfiehlt sich vorab eine kurze Anfrage beim Bauordnungsamt der Stadt Dresden oder der jeweiligen Gemeinde.
Garagentor warten und pflegen
Ein Garagentor braucht wenig Pflege aber einmal im Jahr sollte man kurz nachschauen.
Laufschienen und Rollen einmal jährlich mit Silikonspray leicht einsprühen, kein Öl, das zieht Schmutz an und verklebt mit der Zeit. Schrauben und Befestigungen auf festen Sitz prüfen, besonders an den Scharnieren der Sektionaltore. Die Dichtungen am Torblatt und am Boden kontrollieren, rissige Dichtungen lassen Kälte und Feuchtigkeit durch und sollten getauscht werden.
Federn und Seile sind Verschleißteile. Wenn das Tor schwerer läuft als früher oder ungleichmäßig hängt, lohnt es sich, das von einem Fachbetrieb prüfen zu lassen. Ein frühzeitiger Federntausch kostet weniger als eine Notöffnung nach einem Federbruch am Samstagabend.
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Gern beraten wir Sie auch vor Ort oder bei uns im Meisterbetrieb
Meisterbetrieb Harald Pietzsch GmbH
Geschäftsführer: Ralf Pietzsch
Am Brunnen 6a
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